UNGEZOGENE
REGISTER - Journalistinnen und die Zukunft der Medien
Jubiläumstagung
des Journalistinnenbundes zur Zukunft der Arbeit in den
Medien / 5. bis 7. Oktober in Hamburg, Hotel Hafen Hamburg,
Seewartenstr.
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Pressemitteilung
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Alltag, mehr Demokratie, weniger Professionalität? Wie verändert die
"Online"-Kommunikation die Gesellschaft? Was bedeutet die rasante
Entwicklung in den Medien für die Arbeit von Journalistinnen? Wie
realistisch ist der "Traum von globaler Verständigung"? In
zahlreichen Workshops und Vorträgen - u.a. von EU-Medienkommissarin
Viviane Reding - dreht sich während der Jubiläumstagung des
Journalistinnenbundes (JB)
Anfang Oktober in Hamburg alles um die Frage: "Mehr Alltag, mehr
Demokratie. Weniger Professionalität?"
In diesem Jahr wird der Journalistinnenbund 20 Jahre alt.
Dieses Jubiläum feiert der JB mit einer dreitägigen Veranstaltung in Hamburg. Workshops
wie "Blogs, Wikis und Podcasts", "Medienkooperationen - PR oder
Journalismus?" oder "Crossmedial und sublokal" über neue Themen und Arbeitsweisen in
den Redaktionen untersuchen sie den veränderten professionellen Alltag von "festen" oder "freien" Journalistinnen.
Handfeste Tipps erhalten Kolleginnen in Workshops zu
"Vertrags- oder Honorarverhandlungen mit dem Arbeitgeber". Außerdem
stellt der JB
Ergebnisse seines neuen internationalen Projektes "Blicke über die
Oder" vor.
Dieses Projekt bietet insgesamt zehn Journalistinnen in fünf
deutsch-polnischen "Tandems" ein Recherche-Stipendium. Die
Journalistinnen suchen sich gemeinsam ein Thema, das in ihren Ländern
von Bedeutung ist, und veröffentlichen es in ihren jeweiligen
Heimatmedien.
Die diesjährige Hedwig-Dohm-Urkunde, mit der eine
Journalistin für ihr Lebenswerk geehrt wird, geht an die Fernsehjournalistin und Autorin
Wibke Bruhns, die zuletzt mit ihrem Buch "Meines Vaters Land" ein viel
beachtetes Debut als Chronistin der eigenen Familiengeschichte gab. Außerdem
verleiht der JB seinen Nachwuchspreis "Andere Worte - neue Töne" - diesmal in
der Kategorie TV.
Das genaue Programm finden Sie unter:
http://www.journalistinnen.de/verein/jahrestagung.html
Der Journalistinnenbund, 1987 von frauenpolitisch engagierten
und interessierten Kolleginnen gegründet, ist heute ein bundesweites
berufsbezogenes Netzwerk für Frauen in den Medien mit fast 500
Mitgliedern.
Der JB setzt sich für die Förderung von Frauen
und die paritätische Besetzung aller Positionen in den Medien ein und
betreibt eine kontinuierliche und kritische Medien-Beobachtung. Zudem
bietet er ein Mentoring-Programm für junge Kolleginnen an und setzt
sich für Geschlechterdemokratie in der Berichterstattung ein.
V.i.S.d.P.: Tina Stadlmayer, Vorstand JB, 040 28667866
Weitere Informationen:
www.journalistinnenbund.de
Karin Tippmann, Geschäftsstelle Journalistinnenbund,
In der Maar 10, 53175 Bonn, 0228/ 31 27 47,
journalistinnenbund@t-online.de
