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Bonn, den 21. April 2009
20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist Zeit für eine Bilanz:
Wie hat sich die Medienlandschaft seither verändert? Was hat sich für die Frauen in der Bundesrepublik, die in den Medienberufen arbeiten, geändert? Wer entscheidet über Themen, wer hat die Deutungshoheit über die deutsch/deutsche Geschichte seit 1989? Und was sagt die Post-1989-Generation dazu?
Über diese Themen diskutiert der Journalistinnenbund am 6. Juni auf Schloss Ettersburg bei Weimar auf seiner Jahrestagung mit seinen Gästen: den ostdeutschen Autorinnen und Journalistinnen Jana Simon („Das Buch der Unterschiede“), Ulrike Greim (Deutschlandradio, Landesfunkhaus Thüringen) und Gislinde Schwarz (Redakteurin der DDR-Frauenzeitschrift Für Dich, heute vielbeschäftigte Freie) sowie den Westdeutschen Petra-Alexandra Buhl (Journalistin und Coach) und Magdalena Kemper (Leiterin der Redaktion Zeitpunkte, RBB).
Das Thema „Erinnerung“ durchzieht auch die Workshops, die auf der Jahrestagung angeboten werden - und zwar ganz konkret: So gibt es neben einem das Gedächtnis trainierenden „Gehirnspaziergang („Brainwalk“) durch den realen Park des Schlosses zudem Workshops zu „Biografischem Schreiben“, „Anforderungen an ein Drehbuch“ sowie zum durchaus kniffligen „Umgang mit Zeitzeugen“.
Im Anschluss an die Tagung findet am Sonntag eine Führung durch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar statt. Die Personenzahl ist auf 60 begrenzt. Die Tagungsgebühr beträgt 70 Euro für JB-Mitglieder, 85 Euro für Gäste.
Der Anmeldeschluss für die Tagung vom 5. bis 7. Juni auf Schloss Ettersburg bei Weimar ist der 15. Mai 2009.
Bei Rückfragen und für das vollständige Programm der Tagung:
JB Geschäftsstelle
In der Maar 10
53175 Bonn
Tel. 0228 / 312747
geschaeftsstelle [at] journalistinnen.de
Ergänzende Information zur Tagung:
Treffpunkt für die Führung durch Weimar am 5. Juni um 16.30 Uhr: