"Wir wollen alles, und das ist nicht zu viel verlangt."

Das Jahr der Alphamädchen - was ist nun los mit dem Neuen Feminismus?

Mit Susanne Klingner und Barbara Streidl
Diskussion mit Ariadne von Schirach und Thea Dorn (Moderation)

Alice Schwarzer bezeichnete sie als "Propagandistinnen eines Wellness-Feminismus" und warf ihnen "eine erbärmliche Geschichtslosigkeit" und eine "Kaltherzigkeit, für die sie sich nicht einmal schämen", vor.

Die "Alphamädchen" selbst wollen als Teil einer neuen Generation von Feministinnen cool und schlau sein, unverkrampft Kinder und Karriere miteinander vereinen und einem Feminismus älterer Prägung wieder frisches Blut zuführen. Sie wollen sich in der Gesellschaft durchboxen, laut sein und auf immer noch bestehende Ungerechtigkeiten hinweisen. Das hat in der Öffentlichkeit für reichlich Wirbel gesorgt.

Sechs Monate nach Erscheinen ihres Buches wollten wir hören, ob der Neue Feminismus Dämpfer oder Anschub erfahren hat.

Susanne Klingner, geboren 1978 in Berlin, Studium der Politikwissenschaft und Journalistik und Barbara Streidl, geboren 1972 in München, Studium der Germanistik und Komparatistik, leben als freie Journalistinnen in München.

Ariadne von Schirach, 1978 in München geboren, veröffentlichte zum Thema "Der Tanz um die Lust" (2007) und lebt als freie Autorin Berlin.

Thea Dorn, 1970 in Offenbach geboren, arbeitet als Autorin ("Die neue F-Klasse. Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird", 2006) und als TV-Moderatorin .


Eine Veranstaltung vom Samstag, den 22.11.2008 in der Black Box des Kulturzentrums Gasteig der Bücherfrauen,
unterstützt vom Journalistinnenbund,
in Zusammenarbeit mit der Bücherwoche im Gasteig
und dem Verlag Hoffmann & Campe.



Regionalgruppe München - Herbst 2008

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