Regionalgruppe Rhein/Main

Wir bieten ein Forum für Themen und Anliegen, die für uns aus fachlicher, beruflicher und/oder (frauen-)politischer Hinsicht von Bedeutung sind. Dazu laden wir Referentinnen ein, veranstalten Podiumsdiskussionen, organisieren Workshops und treffen uns auch einfach so, um zu plaudern und Erfahrungen auszutauschen. Damit Entspannung und Genuss nicht zu kurz kommen, tischen wir meistens üppig auf: Jede steuert etwas zu essen und/oder zu trinken bei, sodass ein buntes Buffet für alle entsteht.

Unsere Regionalgruppe spricht Kolleginnen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet an. Üblicherweise treffen wir uns in Frankfurt, das aus allen Richtungen gut erreichbar ist und wo die meisten unserer Mitglieder wohnen. Je nach Anlass kommen wir aber auch in anderen Städten der Region zusammen.

Unser „Stammtermin“ ist der zweite Dienstag im Monat. Ausnahmen sind aus organisatorischen Gründen möglich. Die Veranstaltungen der Regionalgruppe sind offen für Mitglieder des Journalistinnenbunds aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch Interessentinnen herzlich eingeladen – wir freuen uns, wenn aus dem Hereinschnuppern eine Mitgliedschaft erwächst.

Termine

Dienstag, 10.11.2009

Podium: Kahlschläge im Blätterwald: Welche Zukunft hat die Zeitung in der digitalen Welt?

Mit: Annette Milz, Chefredakteurin von „medium magazin“, Diemut Roether, verantwortliche Redakteurin von epd Medien, sowie Ulrike Trampus, Chefredakteurin der Ludwigsburger Kreiszeitung – und alle drei Mitglieder des Journalistinnenbunds.

Mit dem Siegeszug des Internets ist die Geschäftsgrundlage des Zeitungsmarkts ins Wanken geraten. Seit Ende der Neunzigerjahre sank die Zahl der verkaufen Zeitungen um fast 20 Prozent, Leser und Werbekunden wanderten ins World Wide Web ab. Dort bieten die Zeitungen ihre Artikel jetzt gratis feil. Inzwischen wird das Geld knapp, Verlage legen Redaktionen zusammen und bauen im großen Stil journalistisches Personal ab. Aus den USA kommen echte Hiobsbotschaften: Große Zeitungshäuser meldeten Insolvenz an, traditionsreiche Blätter gingen ein oder wanderten ganz ins Netz.

Ist die Situation auf dem deutschen Zeitungsmarkt vergleichbar? Müssen wir auch hier von einer „Zeitungskrise“ sprechen, die möglicherweise nur heimlicher daherkommt? Wir freuen uns, drei profilierte Journalistinnen und Kennerinnen der Medienlandschaft für ein Podium zu diesen Fragen gewonnen zu haben. Mit ihnen wollen wir den tiefgreifenden Wandel, der der Medienlandschaft attestiert wird, konkreter fassen und herausfinden, welche Trends und Geschäftsmodelle sich hierzulande abzeichnen. Welche redaktionellen Konzepte weisen in die Zukunft und inwieweit greifen sie veränderte Lesegewohnheiten auf? Und: Welche Lösungswege sind geeignet, journalistische Qualität zu wahren und sie – offline wie online – an die Frau und an den Mann zu bringen?

WANN UND WO:
19 Uhr im STUDIO des Journalistischen Seminars der Uni Mainz, Alte Universitätsstr. 17, Erdgeschoss. Ab 18.30 Uhr stellt der Geschäftsführende Leiter, Prof. Dr. Karl N. Renner, für Interessierte das Journalistische Seminar und sein Studienprogramm vor. Das Seminar ist vom Mainzer Hauptbahnhof aus fußläufig erreichbar. Wegbeschreibung

Eine Veranstaltung des Journalistinnenbunds in Kooperation mit dem Journalistischen Seminar der Uni Mainz.

 

Dienstag, 8.12.2009

Weihnachtsessen
Ort: Voraussichtlich PFIFF-Büro, Burgstraße 5, Frankfurt-Nordend, U4 Merianplatz.
Start: 19.30 Uhr

 

Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.

Kontakt, Aufnahme in den Mailverteiler und weitere Informationen

Gesine Bonnet, Regionalgruppensprecherin