
| 1935: | geboren in Frankfurt/Main |
| 1954: | Volontärin beim Wiesbadener Kurier |
| 1955: | Volontärin bei der Frankfurter Rundschau, später Redakteurin dort |
| 1957: | Redakteurin bei BRIGITTE, Hamburg |
| 1957: | Rückkehr zur Frankfurter Rundschau, dort später Leiterin der "Frauenredaktion", mit den Seiten "Frau und Gesellschaft" sowie "Freizeit und Familie" |
| 1995: | Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen |
| 1996: | Journalistinnen-Preis von EMMA und der Gleichstellungsministerin in NRW |
| 2000: | Ausscheiden aus der Frankfurter Rundschau |
Wir ehren Martina Iris Kischke für ihr herausragendes professionelles Engagement für Frauen. Mit ihrer Überzeugung "Biologie nicht als Schicksal zu verstehen", hat sie Frauen zu sich selbst ermutigt. Ihre journalistische Arbeit hat durch eine nicht ermüdende Beharrlichkeit und gegen den Strom der Zeit zum veränderten Rollenverständnis und Öffentlichkeitsbewusstsein beigetragen. Als Redakteurin wie als Autorin lag ihr dabei ein betont breites Themenspektrum am Herzen, das sich durch Leidenschaft und ihre Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichsten Lebenssituationen und Belange von Menschen auszeichnete.