Workshops der 20.
Jahrestagung (Planungsstand: 6.7.2007)
Samstag, 6. Oktober 2007:
Workshops:
9.15 Uhr – 10.45 Uhr
Workshop I, II,
III, IV, V, VI (parallel)
Kaffeepause
11
– 12.30 Uhr
Wiederholung der
Workshops Workshop I, II, III, IV, V, VI (parallel)
12.30
bis 13.15 Uhr:
Wissenswertes aus den Workshops
Workshops I
Blogs, Wikis und
Podcasts – Medien im Web 2.0-Zeitalter, wie verändern sie die
Arbeit von Journalistinnen? Leitung: Frauke
Langguth, Onlineredakteurin bei rbb
(Rundfunk Berlin- Brandenburg) und Redakteurin der JB-Webseite
Das Web 2.0. wirbelt die Medienlandschaft durcheinander. Im
so genannten sozialen Web teilt jeder alles mit jedem: Text, Bilder, Audios und
Videos. Jede kann ein Internettagebuch/Weblog betreiben oder mit ein paar
Mausklicks zum Podcaster werden. Verstärkt fließen auch von den Nutzern
erstellte Inhalte, so genannter User Generated Content in die Medienangebote
ein. Wenn die Nutzer alles selber machen, wo bleiben dann wir Profis?
II
Sublokal
und crossmedial – neue Arbeitsweisen in den Medien Am
Beispiel des Wiesbadener Kurier und der Arbeit für den Funk
WS
9.14- 10.45 Uhr: Mit Ulrike Trampus, Chefredakteurin Wiesbadener
Kurier
WS 11. – 12.30 Uhr: Mit Cornelia Diergardt, Redakteurin des
Wiesbadener Kurier
Moderation: Burgel Langer
(Hörfunk-Autorin und Lehrerin),
Die
Worte klingen schick, aber was bedeutet „crossmedial“ fürs
Arbeiten in den Redaktionen – also das (fast) gleichzeitige
Kommunizieren über
mehrere Kanäle: Online und Print, Funk und TV? Was heißt „sublokal“ –
noch mehr
Kaninchenzüchter-Treffen beschreiben im Sinne der Leserinnen-
und - Leser-Blatt-Bindung? Und wie arbeitet es sich am
Newsdesk – ohne
den schützenden Raum der eigenen Redaktionsstube? Erfahrungen aus
erster Hand
mit dem Redaktionsumbau einer Zeitung liefert Ulrike Trampus. Wie sich
das neue
Konzept (Newsdesk usw.) in
der Praxis
umsetzt, davon berichtet im zweiten Workshop (11 bis 12.30 Uhr) unsere
JB-Kollegin Cornelia Diergardt.
III
Medienkooperationen
– Journalismus oder PR ?Austausch unter
Kolleginnen über die neuesten Gepflogenheiten in Redaktionen und
Unternehmen
Mit Claudia Kirsch, Ressortleitung Politik und
Gesellschaft „Brigitte“
Sylvie Rundel, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DIE ZEIT
Leitung: Dr. Gabriele Mittag, Pressesprecherin Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und Elisabeth Ehrhorn und Carmen
Sorgler (PFIFF - PresseFrauen In FrankFurt)
Medienkooperationen
sind „in“. Weil sie es den Unternehmen
gestatten, im redaktionellen Layout zu erscheinen und so die eigenen
Botschaften an den Leser und die Leserin zu bringen – ohne
redaktionelle
Bearbeitung. Nicht immer geht die Initiative für die Medienkooperation
von
einem Unternehmen aus. Immer häufiger schmücken sich auch die
öffentlich/rechtlichen Sender oder Printmedien mit einer
„Medienpartnerschaft“
– sei es zur Berliner Museumsinsel, zum Deutschen Fundraisingkongress
oder zur
Vorsorge von Brustkrebs mit einer Krankenkasse. Was ein Unternehmen
dazu
bewegt, eine Medienkooperation zu machen, ist klar. Und was bewegt die
Medienunternehmen?
IV
Neugier und
Erfahrungen - Journalistinnen weltweit Welche beruflichen
und politischen Themen bewegen unsere Kolleginnen Afrika, Asien und Südamerika?
Inge von
Bönninghausen berichtet über die „International Association of Women in Radio
und Television“ (IAWRT) in Nairobi, in deren Mittelpunkt die Bedeutung der
Medien im Friedensprozess steht. Ulrike Helwerth und Katrin Lechler stellen das
deutsch-polnische Stipendienprogramm „Blicke über die Oder – Rzut oka za Odre“
und einige Ergebnisse der Journalistinnen-Tandems vor. Als Gast wird Vellamo
Vehkakoski aus Finnland erwartet. V
Honorare, Tarife und Verträge:
Wie verhandle ich mit Auftraggebern?Tarifexpertinnen
für Print und Funk informieren über wesentliche Aspekte der
Vertragsgestaltung und Honorareinforderung für freie und feste
Journalistinnen
Mit Eva Schleifenbaum, Landesgeschäftsführerin der
dju in ver.di Hamburg/Nord (1. Workshop von 9.15 bis 10.45 Uhr) und
Anja Westheuser, Justitiarin des Deutschen Journalisten-Verbandes
Hamburg (2. Workshop von 11 bis 12.30 Uhr)
Ist frau als "Freie" auf Gedeih und Verderb dem Verlag ausgeliefert?
Wovor sollte frau sich in Verhandlungen mit dem Auftraggeber hüten, was
kann sie verlangen? Für diese kniffligen Fragen des beruflichen Alltags
stehen zwei Sachkundige bereit mit konkreten Antworten und nützlichen
Tipps.
VI
Mentoring im JB – wie geht´s
weiter?Mit Regine Bönsch und Rita Polm
(Mentoring AG)
Mentoring eröffnet
neue Perspektiven und Wege im Joballtag. Seit 2001 gibt es das Programm im JB,
39 Tandems haben es in bislang vier Runden durchlaufen. Genau der richtige
Zeitpunkt, um über Bedeutung, bestehende Strukturen, Organisation und mögliche
Veränderungen nachzudenken. Nach einem kurzen Input zum bisherigen Verlauf des
Mentorings sind wir gespannt auf neue Anregungen und Ideen. Der Workshop richtet
sich an alle, die Lust haben, das Mentoring-Programm mit weiterzuentwickeln –
damit erfolgreiches Mentoring auch in Zukunft ein attraktives Angebot des JB
bleibt.