JB-Nachwuchspreis "Andere Worte - neue Töne"

Seit 2002 verleiht der Journalistinnenbund einen Preis an junge Kolleginnen, die in ihrer beruflichen Arbeit innovativ und anspruchsvoll die Forderung nach Geschlechterdemokratie umsetzen. Der Nachwuchspreis "Andere Worte - neue Töne" wird alternierend jedes Jahr für ein anderes Medium ausgeschrieben: Print, Hörfunk, Film und Fernsehen.

Frauen - und Männerbilder

Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören, Frauen kommen an keinem Schuhladen ungerührt vorbei und Männer haben ein libidinöses Verhältnis zu ihrer Bohrmaschine. Beispiele für Geschlechterstereotype, wie sie auch von den Medien ständig wiederholt werden. Mehr Fingerspitzengefühl bei der Beschreibung von Lebensverhältnissen, Genauigkeit in der Darstellung von Interessenslagen, mehr Sensibilität und weniger Stereotype im Bezug auf die Geschlechterverhältnisse - das verstehen wir unter zeitgemäßem und gutem Journalismus.

Unerhört und streitbar

Der Nachwuchspreis soll Anerkennung und Ansporn sein für Journalistinnen bis 35 Jahre, die eine weniger gängige, vielleicht unerhörte oder streitbare Meinung zu den Geschlechterverhältnissen präsentieren, Frauen und Männer jenseits der überkommenen Rollenklischees mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen, beruflichen und sozialen Kompetenzen darzustellen.

Stephanie Dötzer - Nachwuchspreisträgerin 2009

JB-Nachwuchspreis 2009

Den Nachwuchspreis  des Journalistinnenbundes „Andere Worte – neue Töne“ 2009 erhält die Hörfunk-Journalistin Stephanie Dötzer für ihr am 1. Juli 2008 im SWR gesendetes Hörstück „Bagdad atmet noch – eine irakisch-deutsche Freundschaft“.

Zur Jury-Begründung für den JB Nachwuchspreis: mehr »

Preisträgerinnen

2009: Stephanie Dötzer

2008: Susanne Krieg
Auszeichnungen für Anita Blasberg sowie  Miriam Opresnik und Özlem Topcu

2007: Nicole Rosenbach
Auszeichnungen für Tina Murzik-Kaufmann und Julia Waldmann

2006: Annette Walther
Auszeichnungen für Britta Richter und Nadja Rupnow

2005: Nikola Sellmair
Lobende Erwähnung für Hilal Sezgin

2004: Neelesha Barthel
Auszeichnung für Janna Ji Wonders

2003: Miriam Freudig
Anerkennung für Marie-Dominique Wetzel-Leitner

2002: Jenny Friedrich-Freksa