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Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung

Der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung wird vom Journalistinnenbund seit 2016 vergeben. Er zeichnet herausragende, hintergründige, gendersensible und aufklärende Berichterstattung zu aktuellen Themen aus. Seit 2018 ist er mit einer Dotierung versehen, die die Maecenia-Stiftung (Frankfurt/M) stiftet.

Der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung 2021 geht an Chloe Fairweather für ihren Dokumentarfilm „Scheidung um jeden Preis – Türkische Frauen wehren sich“. Fünf Jahre lang hat die britische Regisseurin die türkische Anwältin Ipek Bozkurt begleitet. Zwei ihrer Mandantinnen wurden von ihren Ehemännern beinahe ermordet, als sie sich scheiden lassen wollten. Die Brutalität in privaten Beziehungen wird vor dem Hintergrund des Verlusts von immer mehr Frauen- und Bürgerrechten in der Türkei beleuchtet. Eine eindrückliche und erschütternde Dokumentation, die als Koproduktion von Arte, WDR (Redaktion Jutta Krug), Dying to Divorce Ltd. und Aldeles in Zusammenarbeit mit Freak Productions und Tigerlily Productions entstanden ist.

Die derzeitigen Mitglieder der Jury des Journalistinnenbundes für den Courage-Preis sind:

Helga Kirchner, Sissi Pitzer, Dr. Sibylle Plogstedt, Annette Hillebrand und Magdalena Kemper (Stand: Mai 2021).
Die Jury ist per Mail zu erreichen: Courage (at) journalistinnen.de

Unterstützt von:

Preisträgerin 2020

Chloe Fairweather

Preisträgerinnen 2020 

Mareike Nieberding und Nicole Ficociello

Preisträgerin 2019

Christine Holch und Patricia Morosan

Preisträgerin 2018

Jenni Roth

Preisträgerin 2017

Christine Auerbach

Preisträgerinnen 2016

Sandra Petersmann

Sandra Petersmann (Foto: ARD Studio Südostasien)

Lobende Erwähnung für Shafagh Laghai, Elke Sasse und Düzen Tekkal