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Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung

Der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung wird vom Journalistinnenbund seit 2016 vergeben. Er zeichnet herausragende, hintergründige, gendersensible und aufklärende Berichterstattung zu aktuellen Themen aus. Seit 2018 ist er mit einer Dotierung versehen, die die Maecenia-Stiftung (Frankfurt/M) stiftet.

Den Courage-Preis für aktuelle, gendersensible Berichterstattung wurde 2020 Jahr zu gleichen Teilen an Mareike Nieberding und Nicole Ficociello für ihre Beiträge zur Exklusion von Frauen in der  medizinischen Forschung und Therapie, die tödliche Folgen haben kann, verliehen.  Mareike Nieberdings Beitrag „Was Frauen krank macht“ (SZ-Magazin,  23.05.2019) und Nicole Ficociellos Sendung „Gender Data Gap: Warum es  Frauen gefährdet, wenn sie unsichtbar sind,“ (Bayern 2 /Zündfunk,  08.03.2020) überzeugten die Jury: „In Zeiten von Corona sind die  Beiträge von Ficocello und Nieberding hoch aktuell, da die bestehenden  strukturellen Benachteiligungen von Frauen sich weiter vergrößern und  die Armut von Frauen steigt – und falsche medizinische Dosierungen  tödlich sein können.“

Die derzeitigen Mitglieder der Jury des Journalistinnenbundes für den Courage-Preis sind:

Eva Hehemann, Helga Kirchner, Sissi Pitzer, Dr. Sibylle Plogstedt und Annette Hillebrand (Stand: Mai 2020).
Die Jury ist per Mail zu erreichen: Courage (at) journalistinnen.de

Unterstützt von:

Preisträgerinnen 2020 

Mareike Nieberding und Nicole Ficociello

Preisträgerin 2019

Christine Holch und Patricia Morosan

Preisträgerin 2018

Jenni Roth

Preisträgerin 2017

Christine Auerbach

Preisträgerinnen 2016

Sandra Petersmann

Lobende Erwähnung für Shafagh Laghai, Elke Sasse und Düzen Tekkal

Jury Courage-Preis (Foto: Oliver Ziebe)

Die Jury des Courage-Preis 2016: Sissi Pitzer, Helga Kirchner, Sigrun Rottmann und Eva Hehemann (Foto: Oliver Ziebe)