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Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2020 ausgeschrieben – jetzt bewerben!

Erneut schreibt der Journalistinnenbund in diesem Jahr den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis für junge Kolleginnen unter 35 Jahren aus. Bewerben können sie sich bis zum 1. März 2020.

PRESSEMITTEILUNG

Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2020/ Ausschreibung für Journalistinnen – U 35

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

sind Sie verantwortliche Autorin eines kritischen Films, Videos, Essays, Artikels, Online- oder Hörfunkbeitrags mit einem unkonventionellen Blick auf die Mann-Frau-Beziehungen in einer Thematik von hoher gesellschaftlicher Relevanz?

Wurde (wird) Ihr Beitrag zwischen März 2019 und März 2020 veröffentlicht – und haben Sie bis zum 1. März 2020 Ihren 35. Geburtstag noch nicht gefeiert? Wenn ja, dann bewerben Sie sich jetzt! Der Journalistinnenbund zeichnet mit dem „Marlies-Hesse-Nachwuchspreis“ bemerkenswerte Arbeiten junger Kolleginnen aus.

Der jb fördert die gendersensible Perspektive, den differenzierten Blick auf Frauen und Männer, Ältere und Junge, auf Menschen verschiedener Hautfarbe, Herkunft und Religion. Unabhängig vom Verbreitungsweg (Print, TV, Online oder HF) sollen die journalistischen Beiträge nahe an die Lebenswirklichkeit der Menschen heranführen, mit dem Bewusstsein für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe jenseits gängiger Geschlechterzuschreibungen.

Hohe journalistische Qualität, eine bildstarke Erzählung und sprachliche Brillanz sind Voraussetzungen für die Auszeichnung. Unkonventionelle Formen, visuelle, cross-mediale und/oder experimentelle Herangehensweisen werden geschätzt.

Der nach seiner Stifterin Marlies Hesse benannte Nachwuchspreis zählt zu einer der wichtigsten Auszeichnungen für junge Journalistinnen im deutschsprachigen Raum.

Teilnahmebedingungen

Für den Nachwuchspreis 2020 können deutschsprachige journalistische Beiträge – unabhängig von ihrem Verbreitungsweg und dem Ort ihrer Veröffentlichung – eingereicht werden. Ausdrücklich sind auch Kolleginnen aus Österreich und der Schweiz eingeladen, sich zu bewerben. Journalistinnen, die am 1. März 2020 ihr 35. Lebensjahr (noch) nicht überschritten haben, können Beiträge einsenden oder durch Dritte mit einem Beitrag vorgeschlagen werden. Die Beiträge müssen zwischen dem 1. März 2019 und dem 1. März 2020 veröffentlicht worden sein. Es besteht keine Einschränkung in Bezug auf das Genre oder die Länge des Beitrags. Zu einer kompletten Anmeldung gehören, neben einer Kopie / DVD / CD oder einem Link mit dem Wettbewerbsbeitrag, das ausgefüllte Anmeldeformular und ein Lebenslauf, alles in sechsfacher Ausfertigung. Unvollständige oder verspätete Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.

Jury und Preisgeld

Die Preisträgerin wird von einer fünfköpfigen Jury unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt. Der Nachwuchspreis ist mit 1.000 Euro dotiert. Unterstützt wird er vom Club Köln-Römerturm der Soroptimistinnen.

Termine und Adressen

Bewerbungsschluss: 1. März 2020 (es gilt der Poststempel). Die Jury tagt voraussichtlich Ende April. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung des Journalistinnenbundes statt. Das vollständige Anmeldeformular ist als Download abrufbar unter www.journalistinnenbund.de oder kann angefordert werden in der Geschäftsstelle des Journalistinnenbundes e.V., Hansaring 45-47, 50670 Köln, Tel. 0049 -221/ 922 768 80, geschaeftsstelle@journalistinnen.de .

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen an unsere Geschäftsstelle.

Anmeldeformular

2020_MHNP_Anmeldeformular (PDF)

2020_MHNP_Anmeldeformular (Word-Datei)

Weitere Informationen zum Marlies-Hesse-Nachwuchspreis: https://www.journalistinnen.de/marlies-hesse/

Alle bisherigen Preisträgerinnen: https://www.journalistinnen.de/marlies-hesse/marlies-hesse-nachwuchspreis-die-preistraegerinnen/

Ann Esswein, 2. Preisträgerin Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2019

Ann Esswein, 2. Preisträgerin Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2019 für ihre Reportage „Abdullas Puppe“ (SZ-Magazin Familie, 19. Dezember 2018) „Ein spiegelbildlich angelegter Beitrag über das Leben einer libanesischen Familie, die der Krieg auseinanderriss“, so die Jury. Foto: Susan Paufler