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Marlies-Hesse-Nachwuchspreis

Im Namen der Preisstifterin Marlies Hesse zeichnet der Journalistinnenbund seit 2002 junge Kolleginnen aus, die ihren differenzierten Blick auf die unterschiedlichen Lebenswelten von Männern und Frauen verschiedener Ethnien, Religionen oder Generationen richten. Der Preis hatte bis 2001 den Namen „Andere Worte, neue Töne“.

Der Jury für den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis gehören derzeit an: Julia Bellan (Redakteurin Visualisierung, MHNP-Preisträgerin 2025), Monika König (Lektorin), Franziska Pröll (Autorin und Redakteurin, MHNP-Preisträgerin 2025), Gislinde Schwarz (freie Hörfunkjournalistin), Lisa Westhäußer (Reporterin) und Sabine Zurmühl (Vorsitz, freie Autorin).

Marlies Hesse, die Stifterin des Preises, war bis zu ihrem Tod im Februar 2024, die wichtigste Organisatorin der Auszeichnung. Mit einem großzügigen Vermächtnis ermöglicht sie es dem jb, den Preis auch weiterhin zu vergeben.

Interview mit Marlies Hesse (2012)
In Memoriam Marlies Hesse (2023)
Gedenkfeier für Marlies Hesse (2024)

Über den Preis

Es lebe der Unterschied!
Von Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen, ist nur der Anfang. Gendersensibler Journalismus meint mehr. Es ist die aufmerksame Wahrnehmung von Differenz: Wie leben, träumen, organisieren sich Männer und Frauen verschiedener Auffassungen, unterschiedlicher (Sub-)Kulturen und Religionen in einer Welt, die sich immer mehr verschränkt?

Sensibel und genau
Der Nachwuchspreis soll Anerkennung und Ansporn sein für Journalistinnen bis 35 Jahre, die ein waches Gespür für die Vielfalt der Lebenswelten von Männern und Frauen haben. Es geht um einfühlsames, genaues Darstellen, handwerklich präzise und sprachlich brillant.

 

Marlies Hesse

Marlies Hesse, Preisstifterin, bei der Feier zur Preisverleihung 2019 / Foto: Susan Paufler

Alle Preisträgerinnen seit 2002