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Frisch gebloggt – Aktuell im Watch-Salon

Sechs fröhliche Frauen„Wie geht Feminismus mit 60?“ Am besten fröhlich und gelassen, behauptet das Watch-Salon-Team und beweist das mit einem Foto von der Jubiläumsfeier des Journalistinnenbundes im Juni 2017. Zwar gehört nur ein Teil der Salonistas zu den älteren Frauen, über die sich die renommierte Journalistin Charlotte Wiedemann in einem viel beachteten taz-Artikel Gedanken gemacht hat. Aber auch der Watch-Salon fand darauf Antworten.

  • Magdalena Köster: Männer reden nicht über müde Genitalien
  • Tina Stadlmayer: Die Jüngeren hadern mit dem Älterwerden
  • Eva Hehemann: Mein Ziel war immer weise zu werden
  • Angelika Knop: Manche Empfindungen müssen reifen

Jetzt im Watch-Salon:
Diskussion ums Älterwerden | Wenn Feministinnen älter werden

#MeToo in Great Britain

Englische Zeitungen mit Berichten über FallonIn den Schlagzeilen britischer Zeitungen: Der Rücktritt des Verteidigungsministers Fallon. Unsere Londonkorrespondentin Tina Stadlmayer klärt auf: Es war mehr als nur ein Griff ans Knie einer Journalistin. Das systematische Verschleiern der wahren Gründe dient dazu die weltumspannende Initiative #MeToo zu diskreditieren.

Nach der Englischen Woche werfen wir also erneut den Blick auf die Verhältnisse in Großbritannien. Nur eines ist sicher, was gerade in den Zirkeln der Macht in London und Hollywood aufgedeckt wird, passiert gewiss auch bei uns.

Aktuell im Watch-Salon: Aufräumen im Saustall

Foto: Tina Stadlmayer

 

Sexismus in Großbritannien

BBC-Korrespondentin Laura KuenssbergDer Watch-Salon kann sich schmücken, mit seiner internationalen Ausrichtung. Salonista Tina Stadlmayer lebt in London und versorgt uns regelmäßig mit Hintergrundgeschichten aus Großbritannien.

Skandalös: Wegen Morddrohungen gehen streitbare Journalistinnen nur noch mit Bodyguard zu TV-Einsätzen. Genauso empörend die Lohnungleichheit bei der BBC. Doch  die Kolleginnen wissen sich zu wehren.

Englische Woche im Watch-Salon: Auch Eva Hehemann hat stets einen wachen Blick auf die Verhältnisse in den britischen Medien, nachdem sie lange Jahre auf der anderen Seite des Ärmelkanals zu Hause war.

Korrespondentin mit Bodyguard
Ungerecht: BBC-Männer verdienen mehr
Der Fall des Harvey Weinstein

Foto: Laura Kuenssberg /BBC-Schnappschuss

Noch Fragen?

Buch "Heteros fragen, Homos antworten" liegt auf Zeitungsseite mit KolumneHeteros fragen, Homos antworten – ein exquisites Nachschlagewerk, perfekt zum Verschenken und für die Handtasche: die „QUEER weiß was“-Kolumne im Berliner Tagesspiegel liegt nun als Buch vor. 50 Mal haben die RedakteurInnen Anja Kühne, Tilman Warnecke, Nadine Lange und Björn Seeling mit wohlgesetzen Formulierungen Fragen beantwortet, die neugierige Outsider oft haben.

Salonista Christine Olderdissen fand aber auch im Vorwort ehrliche Worte über Redaktionsinterna – denn manch eine Fragestellung wurde zum Konflitauslöser – zwischen Heteros und Homos.

Jetzt im Watch-Salon: „Wer ist bei Euch der Mann?“

Foto: Christine Olderdissen

 

Jetzt sollen es die Frauen richten

Seit dem Wahlsonntag haben wir ein Frauen-Männer-Thema: Bei der SPD sollen es jetzt die Frauen richten. Und bei der Männerpartei AfD – die haben deutlich mehr Männer gewählt. Im neuen Deutschen Bundestag sinkt deshalb der Anteil der Frauen auf 30,75 %.

Salonista Christine Olderdissen nimmt dies zum Anlass, das Buch „100 Jahre Frauenwahlrecht“ vorzustellen. Die jb-Vorsitzende Rebecca Beerheide und die Hedwig-Dohm-Expertin Isabel Rohner lassen darin die unterschiedlichsten Frauen zur politischen Teilhabe sprechen und schreiben. Politikerinnen, Unternehmerinnen, Journalisten – sie alle bestätigen: Demokratie geht nur mit uns Frauen.

Aktuell im Watch-Salon: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Foto: ARD-Wahlsendung vom Fernsehbildschirm abfotografiert

 

Feministisches Serienspektakel

Rothaarige Frau sitzt mit orangefarbener Schreibmaschine auf dem Knie auf Schreibtischkante im 70ies StyleDas ZDF traut sich was: Frauenrechtlerin mischt verknöcherte Altherrenrunde einer Zeitschrift auf. Der Aufbruch der Frauen als quietschbuntes TV-Vergnügen im durchgestylten 70ies Look. Nach dem Motto, was die in den USA mit ihrem Serienhype schaffen, das können wir auch.

Am 7. September beginnt „Zarah – Wilde Jahre“: Feminismus als sechsteilige deutsche Fernsehserie. Die Salonistas Luise Loges und Christine Olderdissen haben es sich schon vor dem Serienstart auf der Couch gemütlich gemacht und in der Mediathek gespickelt: „Furchtlose und feministische Journalistinnen als Serienheldinnen sehen wir immer gern“.

Salonschnipsel im Watch-Salon: Mit „Zarah“ geht Feminismus in Serie

Foto: Claudia Eisinger als Erfolgsautorin Zarah Wolf. @ZDF/Jules Esick

 

Journalistinnenbund? Ja, Journalistinnenbund!

Frauen im Gespräch vor bodentiefen Fenstern im 31. Stockwerk Das Netzwerken ist mir wichtig, sagen die einen. Die anderen haben Freundschaften fürs Leben gefunden. Es gibt viele gute Gründe im Journalistinnenbund mitzumischen – Unterstützung in beruflichen Fragen, Diskussion unserer Rolle als Medienmacherinnen, Feminismus im Journalismus usw.

Bei der Jubiläumsjahrestagung in Frankfurt a.M. haben wir uns unter den Kolleginnen umgehört und elf aufschlussreiche Antworten erhalten.

Jetzt aktuell im Watch-Salon:
Eine Beziehungsgeschichte – Der Journalistinnenbund und ich

Foto: Eva Hehemann

 

Gegen den Sexismus im Journalismus

Gisela Brackert, Portrait der Mitgründerin des Journalistinnenbundes

Die Gründung des Journalistinnenbundes vor 30 Jahren hatte viel mit männlicher Arroganz zu tun. Gisela Brackert, 1987 Leiterin des Frauenfunks beim Hessischen Rundfunk, empfand die herablassende Art, wie Frauen in den Medien behandelt wurden, ein solch großes Ärgernis, dass sie den Kick Off startete. Übrigens zusammen mit Sybille Plogstedt, Inge von Bönninghausen – und einigen anderen – nachzulesen in der Chronik „Beständig im Wandel – 30 Jahre Journalistinnenbund“.

Im Watch-Salon-Interview berichtet Gisela Brackert ihre persönliche Vorgeschichte der Gründungsphase. Ein Zeugnis über den dringend gebotenen Aufbruch gegen Sexismus im Journalismus.

Aktuell im Watch-Salon: Fünf Fragen an Gisela Brackert

Foto: Nicole Kohlhepp

 

Kluge Texte über Feminismus

Portrait Heide OestreichAls der Feminismus für tot erklärt wurde, hat Heide Oestreich stur weiter geschrieben, über Gleichstellung und Genderpolitik in der taz.

Seitdem in den Mainstream-Medien jüngere Kolleginnen über feministische Themen schreiben (dürfen), ist die Freude groß, klar doch. Für Heide Oestreich ist es eine Bestätigung ihrer jahrelangen Arbeit und dass sich langer Atem lohnt.

Mit Salonista Christine Olderdissen spricht die Autorin kluger Texte über Feminismus im Journalismus und wieso sie jetzt auch Radio macht.

Neu im Watch-Salon: Fünf Fragen an Heide Oestreich

Foto: Carsten Kampf

 

 

Kreative Kritikerin

„Es wird zu oft über Gefühle, statt über Fakten berichtet,“ kritisiert Diemut Roether und hat dafür das Wort „Emotionsfalle“ geprägt. Von Berufs wegen ist die Chefredakteurin des Fachdienstes epd medien eine kritische Beobachterin der Entwicklungen im Journalismus. Sie sagt: zu oft werde vergessen, die Gefühle auch zu hinterfragen.

Dass bei der Jubiläums-Jahrestagung das Medienlabor mit hochkarätigen Gästen besetzt ist, ist auch ihrem Engagement im Orgateam zu verdanken. Salonista Tina Stadlmayer kennt Diemut Roether seit der gemeinsamen Vorbereitung zum ersten jb-Medienlabor 2015 und bat sie, an der Interviewserie teilzunehmen.

Neu im Watch-Salon: Fünf Fragen an Diemut Roether

Foto: Guido Schiefer

 

Frau der klaren Linie

Portraet Inge von BönninghausenWas wäre der jb ohne die Frauen der ersten Stunde? Inge von Bönninghausen gehört zu den Gründerinnen des Journalistinnenbundes und war von 1991 – 1999 eine von bis heute sechs Vorsitzenden des jb. Auch im beruflichen Ruhestand ist sie weiter aktiv.

Salonista Mareice Kaiser traf beim jb-Journalistinnen-Barcamp im vergangenen Sommer in Berlin auf die frühere Chefin der WDR-Sendung Frau tv. Angetan von der aparten Erscheinung der über 70-jährigen fragte sie die Umstehenden: „Wer ist die schicke Frau mit den kurzen Haaren?“ Knapp ein Jahr später gab es Gelegenheit zum Gespräch mit aufschlussreichen Antworten.

Jetzt im Watch-Salon: Fünf Fragen an Inge von Bönninghausen

Foto: Malin G. Kundi

 

Journalistin mit DDR-Biographie

Gislinde Schwarz in einer Interviewsituation. Sie trägt Kopfhörer und hält ein Mikrophon.Bis heute ist Gislinde Schwarz eine der wenigen Kolleginnen im jb mit einer DDR-Biographie. Nach dem Mauerfall hatte sie schnell den Weg zum westdeutschen Journalistinnenbund gefunden und wurde zur „Ost-Erklärerin für den Westen“. Auch und vor allem in den Reportagen und Porträts, die sie gemeinsam mit Rosemarie Mieder für namhafte Zeitschriften und Publikationen schrieb.

Salonista Tina Stadlmayer hat Gislinde Schwarz Anfang der neunziger Jahre kennengelernt. Ein Vierteljahrhundert später blickt sie mit ihr zurück auf ein Journalistinnenleben vor und nach der Wende.

Aktuell im Watch-Salon: Fünf Fragen an Gislinde Schwarz

Foto: Christian Muhrbeck

 

 

Feministische Filmkritik

Sophie Rieger Portraitfoto„Sexismus im Film fördert die stereotype Darstellung von Weiblichkeit und Männlichkeit“. Die Journalistin Sophie Rieger ist mit ihrem Blog FILMLÖWIN angetreten, um auf Kino und TV einen gendergeschultem Blick zu werfen. In  ihrem attraktiv aufgemachten Online-Magazin setzt sie mit großem Sachverstand und gründlicher Recherche einen Contrapunkt gegen die Alltäglichkeit von Frauenverachtung und endloser Wiederholung überkommener Rollenmuster.

Salonista Angelika Knop interviewt die Filmlöwin über die Bedingungen feministischer Filmkritik und warum ein Film über Sexismus kein sexistischer Film sein sollte.

Aktuell im Watch-Salon: Fünf Fragen an Sophie Rieger

 

 

re:publica 2017 – was bringt die Zukunft

Miriam Meckel bei ihrem Vortrag über Cyberforschung am Gehirn bei der re:publica 2017Drei Tage Netzpolitik, Denkstoff und neue Begegnungen, das war die re:publica 2017. Die Watch-Salon-Bloggerinnen Mareice Kaiser, Magdalena Köster und Christine Olderdissen waren mitten im Getümmel der 9000 Besucher, Expertinnen und Referenten.

Immer mehr jb-Kolleginnen nehmen ebenfalls am Branchentreffen der Netzgemeinde teil. Acht gute Gründe, zur re:publica zu gehen, haben die Salonistas in einer Collage der Eindrücke zusammengetragen.

Aktuell im Watch-Salon: Rückblick auf die re:publica 2017

Foto: Christine Olderdissen