Grafik Journalistinnenbund

Spaziergang: „Pionierinnen der Bonner Republik“

Vier ältere Frauen diskutieren, sie tragen Damenkleidung der 40er Jahre. schwarz-weiß-Fotografie aus dem Jahr 1949

Die „Mütter des Grundgesetzes“: Helene Wessel, Helene Weber, Friederike Nadig und Elisabeth Selbert / Foto: Erna Wagner-Hehmke, 12.9.1949, ©Haus der Geschichte, Bonn 

Die jb-Regionalgruppe Rheinland lädt ein zum Spaziergang zu Orten, an denen Frauen Geschichte schrieben.

Die alte Bonner Republik (1949-1999) war zweifellos eine Männerbastion. Und trotzdem haben Frauen von Beginn an für ihre Rechte gekämpft: für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Teilhabe in Politik und Öffentlichkeit. Gegen Sexismus und Diskriminierung, gesetzlich verbriefte Männerrechte, den § 218.

Unser Rundgang beginnt im Museum Koenig, wo die „Mütter des Grundgesetzes“ ihre Arbeit aufnahmen. Danach gehen wir zum ehemaligen Plenarsaal (in der Hoffnung, kurz hineinzukommen) und am Langen Eugen vorbei zum Hochhaus Tulpenfeld mit dem gegenüberliegenden „Aquarium“, wo die Bundespressekonferenzen stattfanden.

Begleitet werden wir von zwei Zeitzeuginnen: der Grünen-Politikerin Christa Nickels, die u.a 1983/84 parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen Bundestagsfraktion war und ein Jahr später dem weiblichen Fraktionsvorstand, dem Feminat, angehörte. Außerdem von der Journalistin und Autorin Claudia Pinl, die die Bonner Republik in den 1980er Jahren u.a. als Taz-Korrespondentin miterlebte. Beide werden unseren Rundgang mit ihren Erinnerungen bereichern.

Wir werden etwa zwei Stunden unterwegs sein. Zum Schluss gehen wir ins Café im Kunstmuseum vis à vis vom Bonner Regierungsviertel.

Wann:
Samstag, 14.11.2026, 13-15 Uhr
Wo:
Wir treffen uns vor dem Museum Koenig, Adenauerallee 160, 53113 Bonn,
Haltestelle U-Bahn: Museum Koenig

Bei Interesse meldet euch an und schreibt an: luise.loges@gmx.de

Wir freuen uns auf euch!
Burgel Langer und Luise Loges (im Namen des Vorstandes)