Grafik Journalistinnenbund
Foto: Heike Lyding

Das Medienlabor

Das Medienlabor ist eine medienpolitische Reihe für Journalistinnen. Das Medienlabor kombiniert eine Diskussion auf dem Podium mit kleineren Gesprächsrunden. Es greift medienpolitische Fragen auf. Bisher widmete sich das Medienlabor unter anderem Themen wie die  Macht der Konzern- und Verlagserbinnen, die Boulevardisierung der Medien,  Journalistinnen in der Kriegs- und Krisenberichterstattung, Frauenmedien und der Politikberichterstattung.

„Pandemie und Infodemie – Wissenschaftsjournalismus in Zeiten von Corona“

Wir wollen nach einem Medienjahr voller Virologie und Epidemiologie Bilanz ziehen. Wie systemrelevant ist Wissenschaftsjournalismus? Worauf kommt es an, wenn es drauf ankommt? Und was können wir daraus für andere wichtige Themen lernen? Wie helfen Medien dabei, mit den Folgen der Pandemie umzugehen? Und wie reagieren wir auf die Infodemie, die Flut falscher Informationen, die in sozialen Netzwerken kursieren?

Darüber haben wir am 7.3.2021 diskutiert mit
Korinna Hennig, Wissenschaftsredakteurin NDR Hörfunk, Erfinderin des „Corona Virus Update“ mit Christian Drosten und Sandra Ciesek
Alina Schadwinkel, Leiterin Online-Redaktion von „Spektrum.de“
Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln

Diemut Roether moderiert.

Nachlese: Heide Oestreich blickt zurück auf die Veranstaltung

 

Foto: Heike Lyding

Medienlabor zum Thema Politikberichtestattung 2019: Journalistinnen und Organisatorinnen vereint (Foto: Heike Lyding)

In medienpolitischen Fragen ergriffen bislang überwiegend männliche Journalisten das Wort. Ein Gegengewicht schafft das „Medienlabor“ im jb, das eine medienpolitische Reihe für Journalistinnen an wechselnden Veranstaltungsorten bietet.

Das Medienlabor ist keine zentrale Veranstaltung, sondern geht in die Zentren journalistischer Aus- und Weiterbildung. So spiegeln die Veranstaltungen auch die Vielseitigkeit von Journalistinnen und Themen im jb wieder.

Das Format zum Konzept

Das Medienlabor bietet eine gemischte Form von Diskussion im Plenum und in kleineren Gruppen. Die Gäste werden zu Beginn der Veranstaltung kurz vorgestellt und formulieren selbst knappe Thesen zum Thema des Abends. Die anschließende offene Diskussion findet in kleineren Gruppen mit je einem Gast und begleitender Moderatorin statt. Die Teilnehmerinnen können die Gruppen frei wählen und so einen Aspekt im direkten Diskurs vertiefen. Den Abschluss bildet nochmals die große Runde, in der noch ein zusammenfassender Aspekt aufgegriffen wird und die Gäste Gelegenheit für ein abschließendes Wort haben.

Das Medienlabor des Journalistinnenbundes wird geplant und organisiert von Eva Hehemann, Helga Kirchner, Rosemarie Mieder (Sprecherin), Dr. Sibylle Plogstedt, Diemut Roether (Sprecherin)  und Sophia Wagner.

Bei Fragen zum Medienlabor können Sie sich an die beiden Sprecherinnen Diemut Roether und Rosemarie Mieder wenden.

medienlabor@journalistinnen.de