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Vorstand

Der Vorstand des Journalistinnenbundes 2019

Angelika Lipp-Krüll, Frauke Langguth, Hilde Weeg, Doris Maull, Friederike Sittler, Elisabeth Ehrhorn (von links nach rechts)

Wir stellen uns vor

Friederike Sittler, 1. Vorsitzende

Das Berufsziel Journalistin war schon früh klar; Mitglied im Journalistinnenbund zu werden auch, als ich 1987, damals noch Schülerin, von der Gründung hörte. Der jb erfüllte meine Hoffnung darauf, vielen großartigen Frauen, auch meinen frühen Vorbildern begegnen zu können, mit ihnen zu netzwerken, mich auf meinem Weg in die Führungsebenen einer öffentlich-rechtlichen Anstalt beraten zu lassen. Inzwischen bin ich als Abteilungsleiterin bei Deutschlandfunk Kultur zuständig für über 20 lineare und digitale Formate, von Literatur über Politik bis hin zu Philosophie, Gesellschaft, Wissenschaft und Kinder. Vorsitzende des jb zu sein ist aufregend, anregend und eine große Ehre.

Wikipedia-Eintrag

 

Hilde Weeg, stellv. Vorsitzende und Koordination Mentoring AG

Seit 2015 bin ich in Hannover und arbeite als Radiojournalistin (öff.-rechtl.), Moderatorin, Dozentin und Systemische Beraterin. Zum jb kam ich Ende der 90er Jahre durch die Regionalgruppe Rhein-Main. Der Austausch mit den Kolleginnen im Netzwerk hat mich seitdem immer wieder angeregt, überrascht, inspiriert. Was ich durch das Engagement lerne: Der jb ist eine wunderbare „kleine Schule der Demokratie“, mit allen Herausforderungen und Belohnungen, die da dranhängen. Hier haben Frauen aus mehreren Generationen mit unterschiedlichen Perspektiven gemeinsame Ziele – von Geschlechtergerechtigkeit bis Antidiskriminierung. Und für alles, was uns Medienfrauen beschäftigt, ist mehr Raum als 240 Zeichen oder 1’30. Wie schön!

weeg-kommunikation.de

 

Elisabeth Ehrhorn, Schatzmeisterin

Seit 1987 im jb, nicht immer aktiv, manchmal untergetaucht, dann wieder ganz und gar dabei – keinem anderen Verein bin ich derart treu gewesen. Aber nach Jahrestagungen, Medienlaboren oder (online-)Treffs weiß ich immer wieder ganz genau, warum: Eine solche Fülle an quicklebendigen, klugen, warmherzigen, engagierten Frauen, die dieselbe Liebe zum Beruf teilen, ist so schnell nicht wieder zu finden. Auch wenn ich, gemeinsam mit Carmen Sorgler, seit über 25 Jahre eine kleine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit habe, ist unser beider Fundament der Journalismus. Und der jb das Netzwerk dazu. Was könnte unseren Beruf besser charakterisieren das: ein Netz von sinnvollen Verbindungen?

pressefrauen.de

 

Frauke Langguth, Schriftführerin

Mag kurze Text und starke Bilder. Redaktionsleiterin beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Digitale Pionierin, Radioreporterin, taz-Redakteurin – ich habe mich schon auf vielen Plattformen und in vielen Formaten bewegt. Online seit Generation 0.1. Im Journalistinnenbund aktiv seit dem Volontariat, erst in der Regionalgruppe Berlin und seit 2015 im Vorstand, erst als Beisitzerin, dann als Schriftführerin. Ideengeberin, Strategin und im Vorstand  bisher unter anderem für die jb-Webseite, Twitter, Konzepte und Projekte sowie fürs Protokoll zuständig.

Instagram: @frala004

 

Angelika Lipp-Krüll, Beisitzerin

Den jb lernte ich beim Herbsttreffen der Medienfrauen Ende der 1980er Jahre kennen. Als überzeugte Netzwerkerin wusste ich sofort, da muss ich rein, nur zusammen können wir frauenpolitisch etwas bewegen! Mein Heimat-Sender SWF/SWR bot mir mit dem Aufbau einer deutsch-französischen TV-Redaktion dazu die Chance. Der „regard croisé“, der Blick auf die Dinge aus der Sicht meines Gegenüber, war für mich eine journalistische Schlüsselerfahrung und beste Schule für das Amt der Gleichstellungsbeauftragten des SWF ab 1995. Mich begeistern im jb der Gedankenaustausch speziell mit jüngeren Kolleginnen und praxisorientierte Projekte wie Genderleicht.de, auch in Netzwerk-Kooperation, die nachhaltig zur Demokratisierung der Gesellschaft und Förderung der Diversität beitragen.

Interview bei Aviva-Berlin

 

Doris Maull, Beisitzerin

Ich bin seit 30 Jahren Hörfunkjournalistin mit Leib und Seele, gleich nach der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München. Moderationen, Feature-Sendungen, Kulturberichterstattung, kurz gesellschaftspolitische Themen sind mein. Macht, Männer und wie frau mehr vom Kuchen abkriegen kann, gehört zentral dazu. Da passt der jb wie die Faust aufs Auge. Angefangen habe ich als Mentorin, danach das Programm in der AG mitorganisiert und irgendwie bin ich dann in den Vorstand „gerutscht“. Ich muss sagen: Wie schade, dass ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin mitzumachen, also als junge Journalistin. Das Vernetzt-sein ist ein echter Gewinn, ich treffe jede Menge engagierte junge und etwas ältere Frauen. Nicht zu vergessen – Mitgliedsein steigert die Lebensfreude.

Kurzportrait SWR