Grafik Journalistinnenbund

Vorstand

Foto: Eva Hehemann (v.ln.n.r.: Frauke Langguth, Rebecca Beerheide, Sylvia Feil, Christine Müller, Leonie Schulte und Angelika Lipp-Krüll)

Rebecca Beerheide

Vorsitzende

Rebecca Beerheide, Jahrgang 1982, leitet die Politische Redaktion beim Deutschen Ärzteblatt mit Schwerpunkt Gesundheitspolitik. Sie studierte in Leipzig und Ljubljana Diplom-Journalistik und Politikwissenschaften.  Aufgewachsen in Oldenburg, volontierte sie während des Studiums beim Main-Echo in Aschaffenburg. Zwischen 2013 und 2015 war sie stellvertretende Vorsitzende des Journalistinnenbundes, lebte in Frankfurt am Main und arbeitete bei der Ärzte Zeitung. Seit Juni 2015 ist sie Vorsitzende, lebt und arbeitet nun in Berlin.

Sylvia Feil

2. Vorsitzende

Der Fokus meines Schreibens für Fachzeitschriften und Sachbücher ist die Chemie. Als Diplom-Chemikerin ist das fachliche Durchdringen stets eine neue Herausforderung, gesteigert dadurch, die Inhalte verständlich zu machen. Entscheidungsfreude darf sich beim Lektorieren und Gestalten von Schulbüchern entfalten.

Seit 2017 arbeite ich an einem Qualifizierungsprojekt der Leibniz Universität Hannover im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens mit. Im Journalistinnenbund war ich Gründungsmitglied der AG Medienlabor und zwei Jahre im Vorstand Schriftführerin.

Christine Müller

Schatzmeisterin

Ich arbeite seit über 15 Jahren als Journalistin (Print, Radio, Online)
und Redakteurin in Berlin. Darüber hinaus unterrichte ich Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Inhaltlich finde ich besonders interdisziplinäre Ansätze spannend –- was hat etwa Feminismus mit Open Data zu tun? Mit feministischen und themenübergreifenden Fragestellungen beschäftigte ich mich bereits während meines Studiums der Literatur- und Medienwissenschaften sowie Soziologie und Grafik. Als Mitarbeiterin im Büro der Frauenbeauftragten der Philipps-Universität Marburg wiederum konzipierte und betreute ich die Ausstellung „Wissenschaftlerinnen an der Philipps-Universität gestern und heute“. Nicht missen möchte ich auch einen längeren Arbeitsaufenthalt in Mexiko-Stadt.

Weitere wichtige Stationen: Ich habe 2,5 Jahre als Online-Redakteurin den Newsletter des Deutschen Frauenrates betreut. Und beinahe zehn Jahre
für Kulturaustausch – Zeitschrift für internationale Perspektiven als Text- und Bildredakteurin gearbeitet. In dieser Zeit habe ich auch mehrere Jahre das Redaktionsbudge verwaltet  – ich kann also mit Zahlen umgehen, auch wenn meine Leidenschaft der geschriebenen Sprache und dem Radio-Feature gilt.

Frauke Langguth

Schriftführerin

Als Volontärin beim Sender Freies Berlin wurde ich von Magdalena Kemper, Redakteurin bei den legendären „Zeitpunkten“ erstmals zu einem Treffen des Journalistinnenbundes mitgenommen. Seitdem bin ich dabei geblieben, habe viele Treffen besucht, viele interessante Kolleginnen kennengelernt, später solche Treffen als Regionalgruppensprecherin selber organisiert und die JB-Webseite mit entwickelt und gestaltet.  Drei Jahre lang war ich Mentorin im JB-Mentoringprogramm. Ich engagiere mich für die Ziele des Journalistinnenbundes, für die Quote bei (->ProQuote) und für Diversity und Inklusion im Journalismus.

Ich bin Rundfunkjournalistin mit multimedialen Wurzeln in Print, Radio und Online. Als Redaktionsleiterin bin ich unter anderem für den ARD Text verantwortlich. Ich wohne in Berlin und fahre zur Arbeit fast täglich nach Potsdam.

Angelika Lipp-Krüll

Beisitzerin

Der jb ist für mich ein „must“. Selbständig denken und das laut, das verbinde ich mit unserem Journalistinnenbund. Als ich meine journalistische Rundfunklaufbahn im Saarländischen Rundfunk begann, in der zweiten Hälfte der 70er Jahre, waren Frauen im Programm fast ausschließlich Sekretärinnen und Technikerinnen, aber keine Journalistinnen.  Meine ersten und auch besten Mentorinnen waren damals die Hörfunk-Technikerinnen, denen ich zutiefst verdanke, dass ich das Ganze nicht unterwegs geschmissen habe. Das waren Frauen mit Feuer für ihren Beruf und Empathie für die, die Programm für „ganz normale Menschen“ machen wollten. Die genau wussten, was ankommt und was nicht und vor allem warum. Die Gründung dieses kleinen mutigen Bundes jb anfangs der 90er Jahre habe ich daher als großen Ansporn empfunden. Nicht zuletzt deshalb habe ich auch 1995 meine Bewerbung um das Mandat der Gleichstellungsbeauftragten des damaligen SWF eingereicht. Das war dort ein echtes Minenfeld und bislang unbearbeitet.

Solche Herausforderungen ziehen mich magisch an. Als „Grenzgängerin“ zwischen Deutschland und Frankreich, im Programm wie im richtigen Leben, In der Mischung zwischen Fernseharbeit, Gleichstellungsmandat und später dem Stellvertretenden Vorsitz des Gesamtpersonalrates des SWR habe ich viel für meine Aufgaben, für mich persönlich als Mensch und auch als Journalistin lernen dürfen. Dazu zählen nicht zuletzt Geduld und Hartnäckigkeit. Das Wichtigste: „Visionen brauchen Fahrpläne.“ Das wusste bereits Ernst Bloch und ist einer meiner Leitsätze. Ich denke, es ist auch eine gute Devise für uns im Vorstand des jb und mich als neue Beisitzerin. Wir müssen neue Weichen stellen, um auch in Zukunft sichtbar und hörbar zu bleiben. Und durchaus noch ein wenig lauter zu werden. Ich freue mich auf diese Herausforderung und möchte dem jb etwas zurückgeben von dem, was er mir wie vielen Kolleginnen meiner Generation gegeben hat.

Leonie Schulte

Beisitzerin

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist einer meiner thematischen Schwerpunkte – im Job und im Privaten. Wenn ich nicht gerade über das Unter-einen-Hut-bekommen forsche und schreibe, arbeite ich zu vielen anderen Themen, die sich am ehesten in den Bereichen Gesellschaft und Wissenschaft zusammenfassen lassen.

Ich bin Jahrgang 1985 und Kind des Ruhrgebiets. Angefangen habe ich meine berufliche Laufbahn im Lokalen. Volontiert habe ich bei der Regionalzeitung (Ruhr Nachrichten), studiert habe ich Journalistik und Psychologie an der TU Dortmund. Aktuell arbeite ich vorrangig im Magazin- und Online-Journalismus und für diverse Corporate-Publishing-Produkte.

Und drei Töchter habe ich, was ich durchaus auch zu meinen beruflichen Qualifikationen zähle. Seit 2016 bin ich Mitglied im Journalistinnenbund und starte im Sommer 2017 als Mentee im Mentoring-Programm des JB.

http://www.leonie-schulte.de

Anke Ernst

kooptiertes Vorstandsmitglied

Ich bin weltreisende Kunstkritikerin, Autorin und Schreibcoach.
Immer wieder aufs Neue zu erkennen, dass die Welt größer ist, als ich annahm, beglückt mich.

Und vorher: In Togo geboren, aufgewachsen in Panama, Spanien und Deutschland. Tänzerin in Bangkok, Magisterstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Spanischen und Französischen Philologie in Bonn und Paris, PHOENIX-Sendeleitung, Marketing von Deutsche Post DHL, Weltreisebloggerin, Volontärin/Mitbegründerin/Chefredakteurin des Düsseldorfer Kunstmagazins „INDEX“.

weiterlesen: Unsere Vorstandsfrauen seit 1987