Grafik Journalistinnenbund

Vorstand

v.l.n.r: Angelika Lipp-Krüll, Anke Ernst, Sylvia Feil, Karin von der Groeben, Elisabeth Ehrhorn, Rebecca Beerheide, Frauke Langguth (Fot: Karin de Miguel-Wessendorf)

Rebecca Beerheide

Vorsitzende

Rebecca Beerheide, Jahrgang 1982, leitet die Politische Redaktion beim Deutschen Ärzteblatt mit Schwerpunkt Gesundheitspolitik. Sie studierte in Leipzig und Ljubljana Diplom-Journalistik und Politikwissenschaften.  Aufgewachsen in Oldenburg, volontierte sie während des Studiums beim Main-Echo in Aschaffenburg. Zwischen 2013 und 2015 war sie stellvertretende Vorsitzende des Journalistinnenbundes, lebte in Frankfurt am Main und arbeitete bei der Ärzte Zeitung. Seit Juni 2015 ist sie Vorsitzende, lebt und arbeitet nun in Berlin.

Sylvia Feil

2. Vorsitzende

Der Fokus meines Schreibens für Fachzeitschriften und Sachbücher ist die Chemie. Als Diplom-Chemikerin ist das fachliche Durchdringen stets eine neue Herausforderung, gesteigert dadurch, die Inhalte verständlich zu machen. Entscheidungsfreude darf sich beim Lektorieren und Gestalten von Schulbüchern entfalten.

Seit 2017 arbeite ich an einem Qualifizierungsprojekt der Leibniz Universität Hannover im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens mit. Im Journalistinnenbund war ich Gründungsmitglied der AG Medienlabor und zwei Jahre im Vorstand Schriftführerin.

Elisabeth Ehrhorn

Schatzmeisterin (seit 19.11.2017)

Einen Schatz bewahren, ihn vielleicht sogar mehren – das ist eine schöne Aufgabe. Ich habe sie (nach 2003-2008) jetzt zum zweiten Mal übernommen, weil sich kurzfristig Bedarf ergab. Warum ich das mache? Ich bin im jb seit seiner Gründung in Frankfurt am Main, nicht immer aktiv, aber immer aktivierbar und gerne auch in der zweiten Reihe, wie es sich für eine PR-Frau gehört. An der djs München ausgebildet, als Autorin und Gerichtsreporterin gearbeitet, betreiben Carmen Sorgler (ebenfalls djs München) und ich seit einem Vierteljahrhundert „Pressefrauen in Frankfurt“ und machen seither Öffentlichkeitsarbeit mit pfiff. Was ich am jb schätze, ist die Kreativität und Tatkraft seiner Mitglieder, die Klugheit, den Witz, den Charme …  – kurz: die Schätze, die unser Netzwerk zu bieten hat.

Frauke Langguth

Schriftführerin

Als Volontärin beim Sender Freies Berlin wurde ich von Magdalena Kemper, Redakteurin bei den legendären „Zeitpunkten“ erstmals zu einem Treffen des Journalistinnenbundes mitgenommen. Seitdem bin ich dabei geblieben, habe viele Treffen besucht, viele interessante Kolleginnen kennengelernt, später solche Treffen als Regionalgruppensprecherin selber organisiert und die JB-Webseite mit entwickelt und gestaltet.  Drei Jahre lang war ich Mentorin im JB-Mentoringprogramm. Ich engagiere mich für die Ziele des Journalistinnenbundes, für die Quote bei (->ProQuote) und für Diversity und Inklusion im Journalismus.

Ich bin Rundfunkjournalistin mit multimedialen Wurzeln in Print, Radio und Online. Als Redaktionsleiterin bin ich unter anderem für den ARD Text verantwortlich. Ich wohne in Berlin und fahre zur Arbeit fast täglich nach Potsdam.

Angelika Lipp-Krüll

Beisitzerin

Der jb ist für mich ein „must“. Selbständig denken und das laut, das verbinde ich mit unserem Journalistinnenbund. Als ich meine journalistische Rundfunklaufbahn im Saarländischen Rundfunk begann, in der zweiten Hälfte der 70er Jahre, waren Frauen im Programm fast ausschließlich Sekretärinnen und Technikerinnen, aber keine Journalistinnen.  Meine ersten und auch besten Mentorinnen waren damals die Hörfunk-Technikerinnen, denen ich zutiefst verdanke, dass ich das Ganze nicht unterwegs geschmissen habe. Das waren Frauen mit Feuer für ihren Beruf und Empathie für die, die Programm für „ganz normale Menschen“ machen wollten. Die genau wussten, was ankommt und was nicht und vor allem warum. Die Gründung dieses kleinen mutigen Bundes jb anfangs der 90er Jahre habe ich daher als großen Ansporn empfunden. Nicht zuletzt deshalb habe ich auch 1995 meine Bewerbung um das Mandat der Gleichstellungsbeauftragten des damaligen SWF eingereicht. Das war dort ein echtes Minenfeld und bislang unbearbeitet.

Solche Herausforderungen ziehen mich magisch an. Als „Grenzgängerin“ zwischen Deutschland und Frankreich, im Programm wie im richtigen Leben, In der Mischung zwischen Fernseharbeit, Gleichstellungsmandat und später dem Stellvertretenden Vorsitz des Gesamtpersonalrates des SWR habe ich viel für meine Aufgaben, für mich persönlich als Mensch und auch als Journalistin lernen dürfen. Dazu zählen nicht zuletzt Geduld und Hartnäckigkeit. Das Wichtigste: „Visionen brauchen Fahrpläne.“ Das wusste bereits Ernst Bloch und ist einer meiner Leitsätze. Ich denke, es ist auch eine gute Devise für uns im Vorstand des jb und mich als neue Beisitzerin. Wir müssen neue Weichen stellen, um auch in Zukunft sichtbar und hörbar zu bleiben. Und durchaus noch ein wenig lauter zu werden. Ich freue mich auf diese Herausforderung und möchte dem jb etwas zurückgeben von dem, was er mir wie vielen Kolleginnen meiner Generation gegeben hat.

Karin von der Groeben

Beisitzerin (Nachrückerin)

 

Anke Ernst

kooptiertes Vorstandsmitglied

Ich bin weltreisende Kunstkritikerin, Autorin und Schreibcoach.
Immer wieder aufs Neue zu erkennen, dass die Welt größer ist, als ich annahm, beglückt mich.

Und vorher: In Togo geboren, aufgewachsen in Panama, Spanien und Deutschland. Tänzerin in Bangkok, Magisterstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Spanischen und Französischen Philologie in Bonn und Paris, PHOENIX-Sendeleitung, Marketing von Deutsche Post DHL, Weltreisebloggerin, Volontärin/Mitbegründerin/Chefredakteurin des Düsseldorfer Kunstmagazins „INDEX“.

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