
Die Kunst der Kühnheit
Oder: Wie wir uns im Wandel immer neu erfinden
Ein Tusch für die RG Ruhr: Sie hat es geschafft, die bestmöglichen Orte für unsere Tagung zu reservieren: Wir reden über Umbruch und kühnen Aufbruch in einer ehemaligen Zeche, feiern im Kreativzentrum Künstlerzeche „Unser Fritz“ und diskutieren über Demokratie und Journalismus im Folkwang-Museum Essen. Und das im Kulturhauptstadt-Jahr!
Der JB nimmt daher gern das Motto des Ruhrgebiets auf: „Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel“. Wie können wir in diesen Zeiten unsere Kompetenzen in den Medien nutzen und stärken? Wie können wir Ereignisse in Politik und Gesellschaft weiterhin kritisch und inspirierend begleiten? Wir wollen informieren, kooperieren und uns austauschen darüber, wie ein Wandel aussehen kann, den wir selbst gestalten. Und das an Orten, die zu Symbolen einer erfolgreichen Wandlung geworden sind: mitten „im Pott“.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und intensiven Austausch!
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Faltblatt zur Jahrestagung 2010
Anmeldekarte zur Jahrestagung 2010
Pressemitteilung zur Jahrestagung 2010
Reichlich neun Monate sind ins Land gezogen, seit Schwarz-Gelb die Republik regiert.
Im Juni 2010 hatten 27 Kolleginnen des JB Gelegenheit, den Regierenden in Berlin unbequeme Fragen zu stellen: zu Familien- und Bildungspolitik, zur Arbeits- und Sozialpolitik, zu Datenschutzfragen, Migrationspolitik oder Verteidigung. Dass es dann doch nur Staatssekretärinnen und Staatssekretäre waren, die sich den kritischen Fragen stellten, und dass das Verteidigungsministerium ganz absagte, sind die Wermutstropfen der JB-Pressereise, die in Zusammenarbeit mit dem Bundespresseamt am 8./9. Juni 2010 stattfinden konnte.
Das Fazit hier. »
Für viele von uns war sie eine Bastion. Unerschütterlich in ihrer Bereitschaft, sich einzumischen. Sperrig. Selbstbewusst. Oft ironisch, nie gefällig. Schon 1945 fiel sie auf als eine der wenigen Frauen, die als Berichterstatterin der Nürnberger Prozesse zugelassen waren.
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Bonn, den 05. März 2010
Nur 23 Prozent aller Personen, über die in den deutschen Nachrichten berichtet wird, sind Frauen. Ihr Anteil stieg von 22 auf 23 Prozent, also um ein Prozent gegenüber der letzten Stichtagserhebung im Jahr 2005. Auch international lässt sich nur eine Steigerung um ein Prozent (von 23 auf 24 Prozent) verzeichnen, so das vorläufige Ergebnis des Global Media Monitoring Project (GMMP) 2010.
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2010 für Film und TV-Journalistinnen
"Andere Worte – neue Töne", der Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes, würdigt engagierte, in Form und Inhalt bemerkenswerte Arbeiten junger Kolleginnen, die unsere Realität mit unverkrampftem Blick und dem Bewusstsein für die vielgestaltigen Lebensmuster und unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen wiedergeben.
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"Wir Journalistinnen haben aufgehorcht, als Sie in Ihrer Neujahrspredigt so vehement darauf drängten, den Krieg in Afghanistan beim Namen zu nennen. … Wir vermissen seit langem die offene Diskussion darüber, was ein Staat tun darf, dessen Grundgesetz die Rolle der Bundeswehr streng auf "Verteidigung" begrenzt hatte," schrieb Eva Kohlrusch an Landesbischöfin Margot Käßmann.
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Die vierte weltweite Medienbeobachtung zur Präsenz von Frauen in den Nachrichten findet im November 2009 statt. Sie ist eine weltweite Anstrengung, Daten zu sammeln, die Hinweise auf die Diskriminierung von Frauen in den Medien geben können. Das GMMP ist die größte und längste Langzeitstudie zu frauenpolitischen Aspekten in allen Nachrichtenmedien der Welt. Der Journalistinnenbund beteiligt sich seit 15 Jahren an der Sammlung der Daten und hat in allen drei vorausgegangenen Studien in den Jahren 1995, 2000 und 2005 die nationale Koordination für Deutschland übernommen.
2009 ist die Medienbeobachtung von besonderer Wichtigkeit, da die weltweit erhobenen Daten in globale Schlüsselprozesse eingebracht werden sollen, so in die Auswertung Peking + 15 und in das
Gipfeltreffen, in dem der Erfolg der Millenniumsziele aus dem Jahr
2000 überprüft wird.
Das GMMP (Global Media Monitoring) hat für die öffentliche Wahrnehmung des JB immer eine wesentliche Rolle gespielt. Mit harten Zahlen, "Türmen und Törtchen", zur Repräsentanz von Frauen in den Nachrichten lässt sich gut argumentieren. Über 30 Kolleginnen haben ihre Mitarbeit am Projekt zugesagt. Koordiniert wird es von Birgitta M. Schulte und Marlies Hesse. Um zu lernen, wie genau die Codierungen vorzunehmen sind, fand am 31. Oktober in Frankfurt ein Codierseminar mit 16 Teilnehmerinnen statt. Dabei waren die amtierende JB-Vorsitzende Eva Kohlrusch (Mitte) sowie ihre beiden Vorgängerinnen Ulrike Helwerth (r) und Inge von Bönninghausen (l).
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Angela-Watch II des Journalistinnenbundes – Ein Zwischenbericht
von
Eva Kohlrusch
Was hat sich geändert, seit Angela Merkel nicht mehr die Newcomerin ist, sondern zum zweiten Mal ins Kanzleramt strebte? Im Grunde wenig. Der Ton, in dem über sie berichtet wird, fährt Achterbahn, wie er es 2005 vor ihrer Wahl zur Kanzlerin tat. Im Fokus steht jedoch kaum noch ihre Erscheinung als vielmehr ihr Umgang mit der Macht. Meist verwendete Zuschreibungen bei der aktuellen Charakterisierung: Zu zögerlich, zaudernd, unentschieden, unfähig zum Machtwort, kämpft nicht, kann nicht führen, hat keine Hausmacht, ist sympathisch, mädchenhaft. Gegentöne: Kaltherzig, machtorientiert, männermordend, beweist klares Machtkalkül selbst in der Art, wie sie einen Fotostandort festlegt – Beweis totaler Kontrolle. In der jährlichen ‚Forbes’-Liste der einflussreichsten Frauen der Welt rangiert sie 2009 zum vierten Mal auf Rang Eins. ...
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Bonn, den 08. Juni 2009
Unter diesem Motto hatte der Journalistinnenbund vom 5. bis zum 7. Juni 2009 zu seiner 22. Jahrestagung aufs Schloss Ettersburg bei Weimar eingeladen Kolleginnen aus dem Ost- und dem Westteil unseres Landes diskutierten Lebensentwürfe und Berufsverläufe seit dem Fall der Mauer. Um Biografien und ums Erinnern ging es auch in den meisten Workshops. Am Festabend wurde die Hedwig-Dohm-Uerkunde an Erica Fischer für ihr Lebenswerk verliehen. Stephanie Dötzer erhielt den Nachwuchspreis für ihr Hörstück „Bagdad atmet noch – eine irakisch-deutsche Freundschaft“. Begleitet wurde sie von ihrem Protagonisten, dem Kameramann Laith Mushtaq.
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Bonn, den 08. Juni 2009
Den Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes „Andere Worte – neue Töne“ 2009 erhält die Hörfunk-Journalistin Stephanie Dötzer für ihr am 1. Juli 2008 im SWR
gesendetes Hörstück „Bagdad atmet noch – eine irakisch-deutsche Freundschaft“
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Was das Lebenswerk der österreichischen Autorin, Übersetzerin und Journalistin prägt, ist der behutsame, aber unerschrockene Umgang mit den Themen Krieg, Flucht, Ausgrenzung – eindringlich gespiegelt in ihren Frauenporträts. Zu ihren wichtigsten Werken gehört der Bestseller „Aimée & Jaguar“ aber auch ihr jüngstes Buch „Himmelstraße – Geschichte meiner Familie“.
Erica Fischer, die seit 1988 in Deutschland lebt, ist seit vielen Jahren aktives Mitglied des Journalistinnenbundes.
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KAHLA macht’s möglich!
Trinken – damit steht und fällt die ganze Sache! Das lernten wir auch während der Jahrestagung in einem Workshop zum Thema Gedächtnistraining. Trinken, trinken, noch mal trinken! Aber ob Wasser, Tee, Saft, Kombucha, Ayuvedisches oder ganz banal Kaffee mit und ohne Milch: Ein schönes Trinkgefäß macht det Janze doch gleich viel lustvoller! Und außerdem: Was ist schon ein ordentlicher Verein ohne eigenen Becher? – So dachte wohl auch der Vorstand und betrieb mit Eifer und Erfolg, dass es nun einen W*U*N*D*E*R*B*A*R*E*N JB-Becher gibt.
In KAHLA Thüringen Porzellan fand sich nun schon zum zweiten Mal eine großzügige und kreative Sponsorin unseres Netzwerkes. Und der Clou: KAHLA begnügte sich nicht mit einem gewöhnlichen Siebdruck, sondern schlug uns vor, sowohl unser Logo als auch das Hedwig Dohm-Zitat „Mehr Stolz, ihr Frauen!“ mit Laser in eine korallenrote Beflockung schneiden zu lassen. Der Effekt: Der Porzellanbecher greift sich samtweich an – und außerdem verbrennt Frau sich nicht die Finger, obwohl der Becher (aus der Serie Update von Barbara Schmitt entworfen) keinen Henkel hat. (Kann auch keiner abbrechen – super, oder?)
Das schöne Dings kostet schlappe 5 Euro, lässt sich auch gut verschenken und ist übrigens bestens Spülmaschinen geeignet, keine Sorge.
Also: Bestellen in der Geschäftsstelle, so lange der Vorrat reicht, Frauen!

1979 ging sie das erste Mal auf Sendung, die „Zeitpunkte“-Redaktion. Viele, die in den vergangenen 30 Jahren für die Redaktion gearbeitet, gestritten und auch diskutiert haben, trafen sich am 1. April im Berliner Haus des Rundfunks und feierten das Jubiläum mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Liebe – Sex – Beziehungschaos. Befreit für die Unverbindlichkeit?“ und mit einem festlichen Empfang. RBB-Intendantin Dagmar Reim begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, eine Ausstellung im Lichthof des Hauses führte mit Bildern und Texten durch vergangene Jahrzehnte und das Frauenblasorchester Berlin e.V. machte musikalisch Stimmung.
Foto: Die „Zeitpunkte“-Redaktion 1979.
Von links nach rechts: Tina Stock, Maria Heiderscheidt, Fédele Simshäuser, Anne Quirin und Magdalena Kemper.
Copyright rbb/Hanna Lippmann
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Selbstbewusst,
streitlustig und meinungsfreudig beobachten die Autorinnen des JB-Blogs
"Watch-Salon" seit dem Sommer die Medieszene. Interessantes wird
aufgespürt, aufsehenerregendes kommentiert - vom Nobelpreis bis zur
Filmpremiere. Aktuelle Einträge und Kommentare unter: http://watch-salon.blogspot.com/
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